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grafik 2008 by Pat Jesberger

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Ihre Barbara Spaniol

 

Militärischen Fluglärm bekämpfen, nicht die Fluglärm-Gegner

DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert eine sachliche Diskussion über militärischen Fluglärm und ein Bekenntnis des ganzen Landtags zur Forderung nach einer Reduzierung der Belastung für die Saarländerinnen und Saarländer. Die Abgeordneten Barbara Spaniol und Dagmar Ensch-Engel werden daher nun eine Anfrage an die Landesregierung stellen, wie die Lärmbelastung durch militärischen Fluglärm tatsächlich aussieht und wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt hat – sowohl durch Übungsflüge der Bundeswehr, als auch durch Übungs- und Transportflüge anderer Nato-Partner, etwa des US-Militärs. Die Beckinger Abgeordnete Dagmar Ensch-Engel, Vorsitzende der Partei DIE LINKE im Kreis Merzig-Wadern, erklärt: „Wenn der Innenminister die Bürgerinitiative beschimpft und beide Seiten verschiedene Zahlen vorlegen, ist das nicht gerade hilfreich. Es ist klar, dass der Einfluss des saarländischen Innenministers auf die Flugplanungen des US-Militärs eher gering ist. Dann sollte er das aber auch klar zugeben, und nicht so tun, als gäbe es im Saarland kein Problem aufgrund militärischen Fluglärms. Das Problem löst sich ja nicht einfach in Luft auf, wenn man die Flüge der US-Militärs und anderer Streitkräfte einfach herausrechnet.“

Die Homburger Abgeordnete Barbara Spaniol, stellvertretende Landesvorsitzende der Saar-Linken, ergänzt: „Die USA haben den Militärflughafen Ramstein zum größten Militärstützpunkt außerhalb ihres Landes gemacht und nutzen ihn als europäische Drehscheibe für Fracht- und Truppentransporte. Auch die völkerrechtswidrigen Drohnenkriege führen die US-Militärs vor allem von Ramstein aus. DIE LINKE lehnt solche Kriegseinsätze grundsätzlich ab. Für die Menschen in der Pfalz und im angrenzenden Saarland bedeutet das nach wie vor eine enorme Lärmbelästigung. Statt die Bürgerinnen und Bürger zu beschimpfen, die sich über den Lärm beschweren, sollten die Möglichkeiten, den Fluglärm zu melden, verbessert werden. Und der Saarländische Landtag sollte sich in einer gemeinsamen Erklärung für eine deutliche Reduzierung des militärischen Fluglärms durch das US-Militär und Nato-Staaten wie Belgien und Kanada aussprechen.“

 

Barbara Spaniol: S-Bahn Homburg-Zweibrücken endlich auf den Weg bringen

DIE LINKE im Saarländischen Landtag begrüßt es, dass die saarländische Landesregierung nach jahrelangem Stillstand nun die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken beschlossen hat. Die Homburger Abgeordnete Barbara Spaniol erklärt: „Wir kämpfen seit über einem Jahrzehnt dafür, dass diese für die Region Homburg so wichtige Verbindung wieder aufgenommen wird. Darum ist es gut, dass der öffentliche Druck offenbar endlich Wirkung gezeigt hat. Rheinland-Pfalz ist bereit, die Hälfte der Baukosten des Saarlandes und in den Anfangsjahren auch die Betriebskosten auf dem saarländischen Abschnitt zu übernehmen. Von der Kosten-Nutzen-Analyse über Regionalisierungsmittel bis hin zur Entwurfsplanung sind die Weichen richtig gestellt. Da darf die Landesregierung nicht länger auf der Bremse stehen. Von daher war der heutige Beschluss überfällig. Mobilität darf nicht an den Landesgrenzen enden, das ist gleichermaßen wichtig für Wirtschaft, Industrie, Kultur und die Menschen in der Region Saar-Westpfalz.“

 

Endgültige Aufklärung der Homburger Überwachungsaffäre dringend nötig – wenn Kommunalaufsicht rechtswidriges Verhalten feststellt, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen das hat

DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert weiterhin eine vollständige Aufklärung der Affäre um die Überwachung städtischer Mitarbeiter durch eine Detektei im Auftrag des Homburger Oberbürgermeisters. Die Linksfraktion hat das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Innenausschuss-Sitzung gebracht. Dann soll die Landesregierung auch über die Entscheidung der Kommunalaufsicht und Konsequenzen daraus berichten. Die Homburger Abgeordnete Barbara Spaniol erklärt: „Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler müssen rund 330.000 Euro aufbringen, weil der Oberbürgermeister am Stadtrat und dem Personalrat vorbei Detektive mit der Überwachung der eigenen Mitarbeiter beauftragt hat. Das ist auch angesichts ständiger Gebührenerhöhungen und drohender Friedhofsschließungen in Homburg nicht vertretbar. Wenn die Kommunalaufsicht nun auch ein rechtswidriges Verhalten des Oberbürgermeisters feststellen sollte, dann stellt sich die Frage nach Konsequenzen. Unabhängig davon müssen die Beschäftigten vor willkürlicher Überwachung und der Aushebelung des Personalrates geschützt und die Bürgerinnen und Bürger vor unnötigen Kosten für solche Überwachungsmaßnahmen bewahrt werden. DIE LINKE hat im Homburger Stadtrat das Thema als erste auf die Tagesordnung gebracht, die Aufklärung der Überwachungs-Affäre muss nun weitergehen.“

 

Veranstaltung zur Flüchtlingsthematik in Gersheim

Der KV Saarpfalz hatte zu einem Diskussionsabend „Flüchtlinge – Herausforderung und Chance für die Kommunen“ nach Gersheim eingeladen: Andreas Ries vom Saarländischen Flüchtlingsrat und Nurretin Tan, Integrationsbeauftragter der Stadt Homburg, gaben mit Vorträgen die richtigen Impulse. Die anschließende Diskussion hat aufgezeigt, dass nach wie vor eine effiziente Vernetzung von Maßnahmen und Ansprechpartnern fehlt. Anwesende Bürgerinnen und Bürger haben deutlich gemacht, bei Integration und Wohnraum mithelfen zu wollen. Es wurde deutlich, dass die große Mehrheit bei allen eigenen Problemen und Nöten weiß, dass man Menschen, die bei uns Schutz suchen, nicht unmenschlich behandeln darf. Die Bereitschaft zur Unterstützung und für die Gestaltung einer echten Willkommenskultur ist nach wie vor groß ist – auch im ländlichen Raum. DIE LINKE wird vor dem Hintergrund der zugespitzten Flüchtlingssituation in den Saarpfalz-Kommunen weiterhin "Anlaufstelle" sein, damit Hilfsangebote auch bei den Betroffenen ankommen und die Integration gelingt.

 
Aktuelles aus dem Landesverband
23. Juni 2018

Andrea Neumann: Eberspächer - Reichtum weltweit #Armut in Neunkirchen – Kostensenkung auf dem Rücken der Arbeitnehmer

Viele Mitarbeiter bei Eberspächer stehen aktuell unter Schock und haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Existenzen und Familien sind betroffen. Von 1500 Beschäftigten droht nach den aktuellen Abbauplänen 465 Arbeitern die... mehr

 
23. Juni 2018

Andreas Neumann: Saar-Umfrage muss als Alarmsignal gewertet werden

Zur aktuellen Wahlumfrage erklärt Dr. Andreas Neumann, stv. Landesvorsitzender der Saar-Linken: „Die prognostizierten 15 Prozent für die selbsternannte Alternative für Deutschland sind eine schallende Ohrfeige und ein Alarmsignal... mehr

 
Aktuelles aus der Landtagsfraktion
Zum aktuellen „Saarlandtrend“ erklärt Jochen Flackus, der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE: „DIE LINKE bleibt trotz nicht ganz einfacher bundespolitischer Rahmenbedingungen stabil. 31 Prozent der Saarländerinnen und Saarländer sind mit der Arbeit der Linksfraktion sehr zufrieden oder zufrieden, das zeigt unser Potential....
DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert die Landesregierung auf, die Investitionszuschüsse für die Krankenhäuser im Land auf mindestens 40 Millionen Euro zu erhöhen. Bei den Haushaltsberatungen wird die Linksfraktion entsprechende Anträge einbringen. Die gesundheitspolitische Sprecherin Astrid Schramm: „Die Krankenhäuser im Land haben einen...